Amsdorfer mit einer 0:2 Auswärtsniederlage bei der KSG Holdenstedt/Beyernaumburg

 

Tore:

1:0  51.Minute C.Hoffmann

2:0  75.Minute L.Pauli

 

Aufstellung: C.Gunkel, N.Bartholomäus, B.Halusa, S.Neumann, A.Espenhahn,                    M.Meintschel (52. C.Bienek), M.Rickert, F.Brandt, K.Gronemann, J.-E. Pescht, H.Schneemann

 

In einem nur kämpferisch überzeugenden Spiel konnte die KSG Holdenstedt/Beyernaumburg mit einem 2:0 Erfolg über Romonta Amsdorfs Reserve ihren dritten Sieg im dritten Rückrundenspiel feiern. Allerdings brauchten die Gastgeber Unterstützung von Amsdorfs Keeper, um in die Spur zu finden. Personell hatte sich die Lage bei der KSG im Vergleich zum Erfolg bei SK United etwas entspannt. Zwar fehlte Scholz (private Gründe), dafür kehrten R. Pauli, Nicolai und erstmals in dieser Saison Weber zurück in die Startelf, für Herbst reichte es nach Verletzungspause wieder für einen Platz auf der Bank. Dort fanden sich auch Heller (zudem angeschlagen) und P. Hendrich wieder. Die zweite Mannschaft von Amsdorf hatte wie in der Vorwoche große Personalsorgen und reiste nur mit zwölf Spielern an. Mit einer veränderten Taktik (der zuletzt als Sechser aufgebotene L. Pauli rückte in den Sturm) wollten die Hausherren mit aggressivem Pressing und frühen Stören dem Gegner den Schneid abkaufen. Von der Idee blieb aber fast das ganze Spiel nicht viel übrig - auf den tiefen, durch den Regen auch weichen Boden war vor allem Kampf angesagt. Beide Mannschaften suchten ihr Heil zu oft in hohen, langen Bällen, die aber fast immer im Nirgendwo landeten oder von den lange Zeit aufmerksamen Abwehrreihen abgefangen wurden. Den Gästen war das Bemühen sicher nicht abzusprechen, allerdings wurden sie fast nie gefährlich. Den ersten gefährlichen Ball musste KSG-Keeper Höroldt in der Schlussminute parieren, zudem zielte Rickert im ersten Durchgang einmal zu hoch - das war es allerdings auch schon an Chancen für die Gäste. Doch auch die Hausherren erspielten sich nur wenige Möglichkeiten. So scheiterte L. Pauli an Torhüter C.Gunkel, Reich verzog nur knapp und bei der größten Chance nach einem zu kurzen Rückpass misslang Weber, der ansonsten als Zweikampf- und Laufstarker Abräumer gefiel, der Querpass auf Reich. Im zweiten Durchgang wurde die Partie immer umkämpfter, viele Zweikämpfe und Fehlpässe prägten das Bild. Bezeichnend, dass die Führung nach einem Standard fiel: Nach einer schwachen Ecke fiel der Ball eher zufällig Hoffmann vor die Füße, der von der Strafraumgrenze abzog. Den eher harmlosen Schuss ließ Romonta-Keeper Gunkel zum Entsetzen seiner Mitspieler jedoch unter dem Körper durchrutschen. Besser wurde das Spiel nun allerdings nicht. Erst in der Schlussphase häuften sich die Möglickeiten für die Gastgeber. Zunächst verpasste Peters aus fünf Metern die Entscheidung, nach einer der zahlreichen Ecken staubte L. Pauli ab, nachdem Gunkel einen Kopfball nicht festhalten konnte. Standards waren für die KSG am Samstag überhaupt die gefährlichste Waffe, zumal der Gäste-Keeper mit der Zeit immer mehr Unsicherheiten zeigte.

Fazit: Am Ende stand ein im wahrsten Wortsinne dreckiger, aber doch verdienter Sieg für die KSG zu Buche, mit dem sich die Mannschaft das dieses Mal verhinderten Trainers Eichentopf sogar auf den vierten Rang schiebt. Am kommenden Wochenende geht es zur aktuell schwächelnden zweiten Mannschaft von Edelweiß Arnstedt. Amsdorfs Reserve empfängt am Sonntag den Aufsteiger Grün-Weiß Wimmelburg II. 

 

Sportliche Grüße

 

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